MASH-Selbsthilfeansatz

Der Selbsthilfeansatz der MASH, das sogenannte MASH-Konzept, ist eigenständig und hat eine besondere Qualität, die sich eindeutig von therapeutischen- bzw. Coaching-Ansätzen abgrenzt. Das Arbeitsprinzip der MASH basiert auf der Empowerment-Haltung. Dieser etablierte Selbsthilfeansatz vertraut auf die Stärken und Ressourcen betroffener Menschen und bietet ihnen in dem geschützten Umfeld der Selbsthilfe-Gruppen die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und wieder zu mehr Selbstwirksamkeit zu gelangen. Mehr erfahren: MASH-Konzept

Im Austausch mit gleichermaßen Betroffenen fühlen sich die Gruppenteilnehmenden oft erstmalig richtig verstanden und erhalten die Chance, sich auszuprobieren und neue soziale Kontakte zu knüpfen. Sie erleben sich nicht länger nur als Opfer ihrer Umstände, sondern haben selbst die Möglichkeit, ihr eigenes Gesunden, unterstützt durch den Rückhalt in der Gruppe, mitzugestalten. Dabei geht es nicht darum, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen, das für alle gleichermaßen gilt. Ein individuell bestimmbares, besseres Leben aus eigener Kraft zu gestalten, ist wesentlicher Anspruch unseres Selbsthilfeansatzes.

Wichtig: Therapeutische Unterstützung und die Teilnahme an einer MASH-Selbsthilfe-Gruppe stehen nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich. Die soziale Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern bietet nicht nur Rückhalt, sondern schafft auch den idealen Rahmen, um in der Therapie Erlerntes angstfrei in einem sicheren Umfeld auszuprobieren.