1989 wurde die Münchner Angstselbsthilfe MASH als bundesweit erste reine Angst-Selbsthilfegruppe von einem Betroffenen, Gerhard Schick, ins Leben gerufen. Nach kürzester Zeit wurden weitere Angst-Selbsthilfegruppen eröffnet und ein gemeinnütziger Trägerverein gegründet.
Eine weitreichende Veränderung trat 2015 ein, als das Angebotsspektrum um die psychische Erkrankung Depression erweitert wurde. Dies war notwendig geworden, da es kein entsprechendes konzeptbasiertes Selbsthilfeangebot für Depressions-Betroffene in München gab und sich viele Betroffene mit der Bitte um Unterstützung an die MASH gewandt hatten. Depressionen sind eine typische, häufig auftretende, komorbide Erkrankung bei Angststörungen. Seitdem hat sich die MASH sowohl inhaltlich-konzeptionell, als auch hinsichtlich ihres Gruppenangebots stetig weiterentwickelt.
Heute ist die Münchner Angstselbsthilfe MASH das einzige Projekt des gemeinnützigen Vereins Angst-Hilfe München e.V. und verfügt über rund 30 Selbsthilfegruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Die Münchner Angstselbsthilfe ist damit seit mehr als 35 Jahren ein etabliertes und verlässliches Angebot in der Münchner Versorgungslandschaft. Der über Jahrzehnte bewährte Selbsthilfe-Arbeitsansatz der MASH hat bundesweit Alleinstellungscharakter und basiert auf langjährigem Erfahrungswissen sowie der kontinuierlichen Anpassung an wechselnde Bedarfe.
